RBB-Fernsehen
Der Feinschmecker - Die besten Cafés in Deutschland
So einladend kann ein Café sein: Etwas zickig im 60er-Jahre-Stil, mit nur vier Tischen und der kapriziösesten Törtchen von ganz Berlin - dicke Karamelläpfel auf Blätterteig, kleine Quiches Lorraines, millefeuilles, mit sahnigem Pudding gefüllt. Man kann gar nicht genug davon kriegen. Alles ist handgemacht. Die Konditormeisterin Stephanie Albrecht ist die Meisterin der französischen Pâtisserie am Prenzlauer Berg. Der Kaffee ist prima und die Schokolade auch.
Tagesspiegel
Vorbei an prachtvollen alten Häusern zieht es uns in ein kleines, charmantes Café. Die Pâtisserie Albrechts. Schnuckelig, lichtdurchflutet. Im Holzregal stapeln sich diverse Zeitungen, Magazine und Gossipheftchen. Klatsch und Tratsch zum Schmökern. „Ein richtiges Mädchencafé“, schmunzelt Daniela. Ihr Lieblingsplatz ist direkt am Fenster oder an dem runden Tischchen im Eingangsbereich. Von da aus hat sie den besten Blick auf Schoko-Doms, Nu-Ki-Törtchen, Éclairs, Himbeer-Tarte, Erdbeer-Tiramisu, Millefeuille, Opéra und Tarte au Citron - alles handgemacht. In entzückenden Pappkartönchen gibt’s die Teilchen auch zum Mitnehmen. Das Albrechts kombiniert die Traditionen der deutschen Konditorei mit der Leichtigkeit und Raffinesse der französischen Pâtisserie.
Taz
Die mit angerösteten Mandelsplittern und Mandarinen versetzte Nugattorte schmeckt so sahnig, dass man schon schwach an Butter denken muss. Die hervorragende und lockere Zitronentarte hingegen hat eine leichte Hustensaftnote, was aber nicht abstößt, sondern erstaunlich gut und besonders wirkt. Für den auf so viel Zucker folgenden Jieper auf etwas Herzhaftes kann man in Albrechts Patisserie eine sehr gute Quiche Lorraine bestellen.
Kommt man dann auf dem Weg nach Hause am unvermeidlichen Backshop vorbei, wird man denken: Schön, dass es Läden wie Albrechts Patisserie gibt, bei denen das Bäcker- und Konditorhandwerk ein echtes ist.
Tip Berlin
Wenn ich zu Hause Besuch erwarte und wir es uns auf der Terasse gemütlich machen möchten, sind Petit Fours ein krönender süßer Abschluss nach dem herzhaften Essen und einem langen Tag. Dafür gehe ich gerne persönlich in Albrechts Pâtisserie im Prenzlauer Berg, um die kleinen Kuchen für meine Gäste persönlich auszusuchen, wobei mir die Entscheidung oft sehr schwerfällt.
Thomas Kellermann, Küchenchef im "Vitrum" im Ritz-Carlton Berlin
Berliner Morgenpost
Zum Genießen : Das "Albrechts" an der Fasanenstraße 29 in Charlottenburg ist zum Dahinschmelzen. Eine unendliche Auswahl der besten Tartes & Törtchen der Stadt wird einem geboten. Auf jeden Fall einen Besuch nach der Shopping-Tour auf dem Kudamm wert.
RBB-Fernsehen
Schöner Wohnen
Stephanie Albrecht ist nicht nur ein schöne junge Frau, sie ist auch Konditormeisterin seit 2003. Ihr Traum von einer eigenen Konditorei gebiert seitdem Nachwuchs: Gerade hat sie ihre dritte Patisserie in Berlin aufgemacht – lauter tomatenrote Salons zum Sitzenbleiben mit Kronleuchtern und klitzekleinen Törtchenkunstwerken. Prenzlauer Berg, Charlottenburg, Schöneberg – Stephanie Albrecht hat ein Gespür für den richtigen Ort, dort, wo diese naschhaften jungen Leute zu Hause sind. Die sitzen draußen auf roten Kissen, füttern sich mit puppenkleinen Petits Fours und verputzen ein Kuchenstück nach dem anderen.
Zeit-Magazin
In Berlin, unweit des Kollwitzplatzes, hat sich ein Konglomerat aus Süßem gebildet: ein Café, das guten Kuchen anbietet, schräg gegenüber ein Ableger des Cafés, daneben eine Kuchenverkaufsstelle und noch ein paar Schritte weiter eine Patisserie, neben der sich wiederum ein Schokoladenladen angesiedelt hat, so erfolgreich ist die Patisserie inzwischen. Jedenfalls viel erfolgreicher, als es jene Kunden voraussagten, die kamen, kurz nachdem die Patisserie eröffnet hatte, nur um der Belegschaft mitzuteilen, dass ihre Törtchen, Himbeeren auf Mandel-Mürbeteig und Vanillecrème oder Birnenmousse mit Williams und Birnenstückchen in Biskuitmantelschichten vollkommen überteuert seien und dass es ihr Laden hier nicht lange aushalten werde. In Wirklichkeit hält er es gut aus.
Die Gründerin der Patisserie, Stephanie Albrecht, glaubt, dass ihr Erfolg etwas damit zu tun hat, dass die Kinder in der Umgebung Max oder Karl Gustav heißen. Sie sieht es so: Ihre Kundschaft will sich abheben. „Man macht gerne mehr her.“
Sie erzählt, wie das in Frankreich ist, wo sie in einer Pariser Patisserie gearbeitet hat: Gäste bringen in schöne Schachteln verpackte Nachtische mit, und wenn auf einer solchen Schachtel der Name „Hermé“ steht, dann ist das ein Statusgewinn. Pierre Hermé, so heißt jener Franzose, der von Gourmetmagazinen gern „der Picasso unter den Patissiers“ genannt wird, weil er seinen Beruf zur Kunstform erhoben hat, weil er ein bisschen überkandidelt auftritt. Hermé hat als erster Patissier der Welt seine neuen Süßigkeiten in einer Art Modenschau vorgestellt, mit Musik und großem Tamtam.
Zitty Berlin
Stephanie Albrecht hat es in wenigen Jahren in das Torten-Establishment der Stadt geschafft. Die Konditormeisterin hat als Chef-Pâtissier auf der Insel Mainau gearbeitet, in der Schweiz und in Paris gelernt, nun verbindet sie französische Raffinesse und deutsche Konditorkunst.
Myself
Berlins schönste Törtchen kommen aus der Patisserie der Konditormeisterin Stephanie Albrecht. Bevor Sie „Albrechts Pâtisserie“ eröffnete, arbeitete sie in Paris. Ein Souvenir ist die luftig-leichte Himbeer-Quark-Torte, die auch Hobby-Patissiers gelingt.
Berliner Kurier
Konditorin Stephanie Albrecht war geschockt als sie vor zwei Jahren nach Berlin kam. "Zugezuckerte Streuselschnecken, kaum süßes Leichtes." Sie bietet aromatische Joghurtmousse mit Himbeeren auf Biskuit an, eröffnete nach der Rykestraße 39 (Prenzlauer Berg) auch in der Fasanenstraße 29 (Charlottenburg). Für Törtchen geben die knauserigen Preußen gern Geld aus.
Berliner Morgenpost
Wenn ich nachmittags von Freunden zum Kaffee oder Tee eingeladen werden, bringe ich immer etwas von der Patisserie Albrechts mit. Dort bekommt man französische Tartes und allerlei andere süße Sachen - alles schmeckt himmlisch.
Prinz
Nachdem Chef-Patisseurin Stephanie Albrecht Prenzlauer Berg bereits im Sturm genommen hat, strebt sie nun in edlere Gefilde: Direkt am Eingang der Fasanen-Passage liegt die neue Dependance der Konditor-Kette. Etwas abseits vom turbulenten Ku’damm kann man in ruhige und beschaulicher Atmosphäre gefährlich gute Torten, Teilchen und Gebäck genießen.
Rundfunk Berlin Brandenburg
Zitty Spezial Essen und Trinken
Die spinnt, hieß es. So kleine Kuchen und so teuer. Frechheit! Regelrecht beschimpft wurde Stephanie Albrecht, als sie 2004 ihre Patisserie eröffnete. Heute drängen sich die Kunden vor der Auslage, die am späten Nachmittag nur noch Restbestände aufweist.
Fast zurückhaltend gibt Albrecht Auskunft über sich, so als sei es nichts Besonderes, in diesen Zeiten ein Geschäft zu haben, das – von der lokalen und überregionalen Presse gefeiert – so erfolgreich läuft, dass sie eine Filiale in Charlottenburg aufgemacht hat.
„Würden sich unsere Bäcker auf ihren Beruf konzentrieren, hätten sie keine Zeit zum Kuchenbacken“, sagt Stephanie Albrecht. Es ist zwar nicht leicht, die Deutschen zu überzeugen, dass Qualität ihren Preis hat, aber was will man schon erwarten in einem Land, in dem Konditoren mit Backmischung und Dosenfrüchten arbeiten?
Albrecht schüttelt den Kopf: „Mein Lieferant kann nicht verstehen, dass ich sein neustes Angebot ablehne: Butterpaste in Pulverform.“ Bei Albrecht gibt es keine Fertigmischungen, keine Aromen und Geschmacksverstärker.
DPA
Ihr eigener Chef zu sein, war für Stephanie Albrecht schon lange ein Traum. "Weil ich mir nicht gern von anderen etwas sagen lasse", erzählt die Konditormeisterin. Vor zwei Jahren eröffnete sie in Berlin eine Patisserie und backt seither Hochzeitstorten und Tartes. Inzwischen hat sie zwei Geschäfte mit zehn Mitarbeitern.
Viel Geld bleibt auch bei Stephanie Albrechts Konditorei bisher nicht hängen. "Wenn man vorher viel verdient, sollte man sich den Schritt gut überlegen". Trotzdem ist sie überzeugt, dass die Eröffnung der eigenen Konditorei richtig war. "Es ist sehr befriedigend, für sich selbst zu arbeiten."
Impulse
»Ihr zerstört ja die schönen Kunstwerke «, gaben französische Konditoren von sich, als Stephanie Albrecht von der deutschen Tradition erzählte, große Kuchen in Stücke aufzuteilen. Im März 2004 eröffnete sie in Berlin ihre eigene Patisserie für »petites tartes«. Vor allem junge Leute lieben die zierlichen Kunstwerke.
Und: »Die kleinen Tartes sind ideal für Singles«, so Albrecht. Passend zum Kuchen hat die Gründerin ihr Café eingerichtet: verspielt, in den Farben rot-weiß, viele Kissen und kleine Tische.
Wirtschaftswoche
Statt Kuchenschlacht mit schweren Torten eine Messerspitze Leichtigkeit und Raffinesse: Das ist das Motto der Berliner Patisserie Albrecht. Was Meisterkonditorin Stephanie Albrecht, die zuvor unter anderem in Paris gearbeitet hat, in die Vitrinen zaubert, trägt deutlich eine französische Handschrift. Wie Kleinode beim Juwelier liegen in Rot, Gelb und Weiß Tartes und Eclairs. Die Himbeer-Charlotte ist zwischen leicht saurer Frucht und süßer Sahne perfekt ausbalanciert, der Orangen-Schoko-Mousse-Würfel ist schaumleicht, das Blätterteiggebäck knusprig mit sämiger Füllung.
Der Tagesspiegel
An der Decke hängt ein gläserner Kronleuchter. Der Rest des Raumes ist rot-weiß eingerichtet. Doch die Törtchen in Albrechts Patisserie leuchten kunterbunt aus der Vitrine: süße Kunst. Der dunkelbraune Dom mit Vollmilch- und Zartbitterschokolade: dick und rund. Daneben die Hi-Jo-Charlotte: filigran und formschön. Knallrote Himbeeren auf heller Joghurt-Mousse. „Tartes passen gut zu Kleinfamilien und Singles. Sie sind nicht so groß wie Kuchen“, sagt Stephanie Albrecht. Deshalb hat sie sich den Kiez am Kollwitzplatz für ihr Geschäft ausgesucht. Hier wohnt ihre junge Zielgruppe.
Die Tartes sind besonders zeitaufwendig. Dafür muss man unterschiedliche Böden herstellen, Mousse anrühren, frisches Obst schneiden und alles mit Schokolade oder dünner Geleeglasur überziehen. „Wer das zu Hause machen will, sollte sich genügend Zeit nehmen“, rät die Patissière.
TV Berlin
Berliner Morgenpost
Zu einem perfekten Nachmittag gehört für mich ein Gang in die Patisserie Albrecht in der Rykestraße. Das kleine rot-weiße Café mit Puppenstubencharakter wirkt im Licht eines wunderschönen Kronleuchters ebenso verspielt wie schlicht. Eigentlicher optischer Höhepunkt ist aber die gläserne Kühltheke, in der sich eine Art Modenschau abspielt von zauberhaft dekorierten französischen Mini-Törtchen.
In traditioneller Patisseriekunst fertigt Stephanie Albrecht hier von Hand göttliche Kreationen. Darunter die französischen Klassiker Opera, Tausendblatt, Eclairs, Zitronen- und Schokoladen-Tarte. Aber auch Eigenkompositionen wie das Johannisbeer-Baiser lachen einen zu. Mein Favorit ist das Nu-Ki-Törtchen, leichte Vanillecreme und Kirschen auf Nußboden im Schokomantel. Man traut sich kaum dieses Kunstwerk zu zerstören, aber zu groß ist die Verlockung.
Der Tagesspiegel
Der Laden ist nicht groß und leuchtet rot. Mit den drei Vitrinen aus dunklem Holz an der Fensterseite könnte es auch ein Juwelier sein. Die ausgestellten Kostbarkeiten sind aber essbar: Es ist die Patisserie von Stephanie Albrecht an der Rykestraße in Prenzlauer Berg. Klein und fein sind die Törtchen, die sie anbietet, und ganz frisch. Jeden Tag steht die 27-jährige Konditormeisterin dafür morgens um halb fünf auf.
Dann stehen die Kunstwerke schon hinter Glas, französisch inspirierte Klassiker – eben Patisserie. Schoko-, Birnen- und Passionsfrucht-Tarte locken da, Schoko-Dom, Himbeer-Joghurt-Charlotte, Nu-Ki-Törtchen, Opéra-Schnitte und der Klassiker Tarte Tatin, der im Laden als „Tatü Tata“ firmiert. Ein kleines Schild erläutert, womit der Genießer zu rechnen hat – preislich und geschmacklich.
Taz
"Meine Törtchen sind klein, aber fein. Jedes ist von Hand gemacht." Eine Kundin betritt den schmucken Laden, sie schaut sich um - und strahlt. "Endlich klassische französische Pâtisserie! Das hat in Berlin wirklich gefehlt!" In eine Pappbox mit Handtaschenhenkel lässt sie sich einpacken: Zweimal Tarte Tatin (zarte Karamelläpfel auf Blätterteig), ein Törtchen mit Passionsfrüchten, eins mit frischen Himbeeren (Wahnsinn) und noch etwas Herzhaftes, zwei kleine Quiches Lorraines. Abgesehen vom riesigen Strass-Kronleuchter ist Albrechts Pâtisserie eher schlicht: Rottöne hinter hellem Holz, weißen Tischen und Stühlen sowie zwei gemütlichen (!) Barhockern an der Theke.
Damals in Paris begann sie zu träumen, von ihrem eigenen Laden, einem wie jenem in der Rue Bonaparte im Saint Germain, den sie beim ersten Besuch von weitem für einen Juwelier gehalten. Er gehört ihrem Idol, dem großen Pâtissier Pierre Hermé.
…
Liebe Journalisten, hier finden Sie zum Abdruck Bilder in höherer Auflösung:
Törtchen; Lecker!; Logo Albrechts; Stephanie Albrecht